Liesegang Katalog (1911)

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4 liegt. Nicht nur jede Universität besitzt heute ihren Lichtbilder- apparat und ein .umfangreiches Material von Diapositiven, auch die Zahl der höheren Schulen wird immer kleiner, die auf die Vorteile verzichten, welche mit der Benutzung eines Skioptikons verbunden sind. Eine gewisse Schwierigkeit bestand bisher bezüglich der Beschaffung der nötigen Bilder. Man mußte sich an verschiedene Quellen wenden und fand oft doch nicht, was man suchte, oder man stand vor einer Ueberfülle von Sujets, aus denen die Aus- wahl schwer fiel, zumal die Kataloge keinen genügenden Anhalt für Beurteilung der Qualität und Brauchbarkeit der betr. Auf- nahmen gaben. Im folgenden ist zum ersten Male der Versuch gemacht worden, im besonderen für höhere Schulen eine ge- schlossene Zusammenstellung von Standardwerken aus allen Perioden der Kunstentwicklung in nur guten Aufnahmen zu geben, die sich als zweckmäßige und in den meisten Fällen genügende Grundlage für den Unterricht erweisen dürfte. Allen Wünschen gerecht zu werden, war naturgemäß unmöglich und konnte nicht erst beabsichtigt werden. Zu berücksichtigen war die für diesen Unterrichtszweig zur Verfügung stehende Zeit sowohl wie die Höhe der Summe, die aus den Etats der Schulen füglich für die Beschaffung einer derartigen Kollektion flüssig gemacht werden kann. Für Anstalten mit beschränkten Mitteln ist eine noch engere Auswahl von rund 200 Bildern getroffen worden, die dann natürlich nur das Allerwichtigste und vielfach Unentbehrliche gibt. Andererseits bietet für Ergänzungen der Hauptkollektion das außerordentlich reiche Lager der Firma Ed. Liesegang jederzeit bequeme Gelegenheit. Dr. HOWE.