Der Kinematograph (June 1926)

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Von Aro< de im M Pr W Zw geh tii sem vehl mit mar beK dt u: Jahi ier Mal mit der habt deiis und die *bg« ist eine traurige Tatsache, daß die Zahl der guten \ or¬ ige für die Erhaltung des sehen Films und für seine zielte Stärkung in demselben e wächst, wie der tatsäch- Niedergang beginnt, n hört jetzt wieder von Seiten das bekannte Uni- Imittc 1 , das die heimische uktion an die Spitze des warkles und die amerikani- gewissermaßen an den \ull- t der Weltgeltung bringt n ist versucht, einen grund- hen Gegensatz zwischen e und Praxis zu kon- ren. denn es kann keinem d unterliegen, daß von all f Iin- und Ilergcschreibe und all den vielen Reden, die ten werden, nur eines rich- L nämlich daß es der deut- F ilmindustrie schlecht, sehr ht geht. F.ine Unterredung onem fühlenden Theater¬ hat die Situation blitzartig -htet. Dieser fragliche Herr fest, daß die Unkosten der hen Theater seit etwa 1 1 i in geradezu katastropha- eise gestiegen sind. Die n im Jahre 1924. meist nur infzig oder sechzig Prozent Friedensmiete berechnet, heute natürlich den Frie- >nd schon längst erreicht ctragen da. wo inzwischen • ertrage abliefen und neue hlosstn werden mußten. aale t h roch mehr als wie 1914 L> Löhne sind in den letzten Jahren ganz naturgemäß - r »ht geworden, und unmittelbar ^ach J er 1 nf| a wo man auf ' ark umstellte, bewilligte “ an wenig, vielfach viel zu und mußte deshalb ganz P k*t • erständlich allmählich eine ^ r jjöhung nach der anderen be- weil die Preissteigerung . ^ der Zeit der Umstellung aus rt *ahrend den Weg nach oben F.intrittspreise sind in fast ei1 Fällen seit den Tagen der GRETA GAP BO difd „BrHHh'Kil ui HoHT»ood «b|(U«itrn ist und ä< di'ihtä «ui|[nM(un s« ,d«n mi!1 Renten*nark gleich geblieben. Er¬ höhen konnte und wollte man nicht, weil der Geschäftsgang schlecht war. eine Senkung war Selbstm» id und hat s;,h überall da fürchterlich ausgewirkt, wo schüchtert er oder radikaler de«- Versuch gjnacht wurde. Bleibt als einziger Ausweg die Senkung der Lustbarkeitssteuer Etwas w *s man durch Reichs¬ gesetz zu (reichen hofft, das aber immer noch problematisch ist. Vielleicht, weil die Propaganda nicht energisch und systematisch genug ist. .lelieicht aber auch, weil man «:th nicht zu den rich¬ tigen Aktionen entschließen kann, deren Empfehlung zweck¬ los ist. weil man immer noch glaubt, mit Hintertürchen und kleinen Aktionen etwas zu er¬ reichen. was nur durch einen großen, entschiedenen Schritt er¬ reichbar ist. Diese Verhältnisse, im Zusam¬ menhang mit der Tatsache, daß die Arbeitslosigkeit von entschei¬ dendem Einfluß auf den Theater¬ besuch gewesen ist, halven natür¬ lich auch auf den Verleiher ge¬ wirkt, Die verlangten Preise konnten nich* bezahlt werden, trotzdem sie bewilligt waren Die Kalkulationen bekamen ein Loch, die fälligen Gelder wurden nicht zur Zeit bezahlt, und der Verleiher verlor nach und nach an Mitteln für neue Einkäufe und saß im übrigen auch auf Filmen fest, die nun etnmal gekauft, aber nicht zu vermieten waren. Naturgemäß zog diese Ge¬ schäftslage auch die Fabrikanten in Mitleidenschaft Er hatte ent¬ weder sein Geld in Filmen stecken, die beim Verleiher warer oder in solchen Sujets, die kauffertig auf dem Markte waren, aber nur dann ihre Abnehmer fanden, wenn Kredite gewährt wurden, deren Realisierung zwei¬ felhaft war. Hinzu kommt noch, daß sich die wirtschaftliche Kata-